Seit September 2011 kooperieren ABF, Lebenshilfe Vorarlberg und INTEGRA im Bereich ihrer Auftragsabwicklung von Produktions-, Fertigungs- und Logistikdienstleistungen für die Vorarlberger Wirtschaft und Industrie in einer Arbeitsgemeinschaft unter der gemeinsamen Flagge „prolog“.
Durch den Schulterschluss dreier Institutionen unter der gemeinsamen Marke prolog entstehen weitreichende Synergien und Effizienzsteigerungen, von denen sowohl die Vorarlberger Wirtschaftsunternehmen als auch Menschen mit Benachteiligungen nachhaltig profitieren. Für langzeitarbeitslose Personen und Menschen mit Behinderungen ist die gelebte Wirtschaftsnähe eine große Chance, denn Arbeit ist auch für sie der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe, Selbstbestimmung und Sinnerfüllung. Die Vielfalt der Beschäftigungen bei prolog garantiert dabei ein breit gefächertes Kompetenz- und Leistungsspektrum, das von einfachen Serienarbeiten bis hin zu komplexen Tätigkeiten reicht.
Für die Wirtschaft und Industrie bringt der Zusammenschluss einen verlässlichen, leistungsstarken und zukunftsorientierten Partner für qualitativ hochwertige, zeitnahe, flexible, regional verankerte und kosteneffiziente Dienstleistungen in den Sparten „Montage & Komplettierung“ sowie „Verpackung & Versand“. Umgekehrt helfen die Firmen, die ihre Aufträge bei prolog platzieren, drei sozial verantwortlich operierenden Unternehmen des Landes und leisten somit einen wertvollen Beitrag für unseren Arbeits-, Sozial- und Lebensraum Vorarlberg.
prolog versteht sich als Partner und keinesfalls als Mitbewerber von heimischen Wirtschafts- und Industrieunternehmen. Neben den sozialen Kerndienstleistungen im Sinne von sozialpädagogischer Begleitung für seine KlientInnen will prolog mit seinem Angebot auch einen volkswirtschaftlichen Beitrag für den Erhalt von Produktionswertschöpfung im Land Vorarlberg leisten. Kompetenztransfers aus der Sozialwirtschaft in die Wirtschaft und umgekehrt (sozialpädagogische Kompetenzen einerseits, wirtschaftliche Erwartungshaltungen verbunden mit Zutrauen und Normalisierungsprinzip andererseits) sind dabei durchaus erwünschte Neben- und Brückeneffekte.
Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite von prolog.

Robert Allgäuer
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