Im Ausbildungszentrum Vorarlberg erhalten Jugendlichen mit Benachteiligungen die Möglichkeit, einen Lehrberuf zu erlernen und diesen auch mit einer staatlich anerkannten Prüfung abzuschließen.
Die Inhalte und die Dauer der Ausbildung richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben und orientiert sich an den Richtlinien des Berufsausbildungsgesetzes. Die Ausbildung wird mit einer Lehrabschlussprüfung beendet.
Die Ausbildung ist dual aufgebaut. Die praktische Ausbildung erfolgt in den Ausbildungseinrichtungen durch pädagogisch ausgebildete und fachlich qualifizierte MitarbeiterInnen. Die schulische Ausbildung erfolgt durch die zuständigen Landesberufsschulen. Während der Ausbildung werden Praktika in verschiedenen Betrieben der freien Wirtschaft absolviert. Der Absolvent einer Lehre erhält nach Bestehen der Prüfung einen Gesellenbrief.
Für Schulabgänger nach dem 9.Pflichtschuljahr, die keine Lehrstelle gefunden haben und beim Arbeitsmarktservice (AMS) vorgemerkt sind, zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.
Für SchulabgängerInnen nach dem 9. Pflichtschuljahr: HauptschulabgängerInnen, AbgängerInnen von Integrationsklassen und sonderpädagogischen Einrichtungen, Menschen mit Benachteiligung (Sinnesbehinderung und/oder Körperbehinderung), Menschen, welche bereits als "begünstigte Behinderte" eingestuft sind oder bis zur Vermittlung an einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft zu 50% begünstigbar sein werden.
Der Lehrvertrag wird von der Wirtschaftskammer ausgestellt. Die Auszubildenden sind angestellt und sozialversichert.

Andrea Cukrowicz
Sozialpädagogik
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